Heimatmuseum: Unsaubere Mauschelei

25.3.2017

Als ich zu meinem Buch „Eine Reise durch die Kantstraße“ recherchierte (siehe rechts), habe ich mich im Sommer 2015 auch an das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf gewandt, das Heimatmuseum des Bezirks. Ich hatte einige konkrete Fragen, aber soweit kam es nicht. Zweimal habe ich dort nachgefragt, wurde jedoch abgewiesen. Ich sollte mich doch bitte an die ehemalige Museumsleiterin wenden.

Was mir nicht mitgeteilt wurde ist, dass diese selber an einem Buch über die Straße arbeitet und somit nicht interessiert war, mir meine Fragen zu beantworten. Stattdessen ignorierte sie meine Anfragen, ebenso in der Folge auch die Museumsleiterin.

Ein solches Vorgehen ist nicht nur unsauber, sondern meiner Meinung nach eine Sauerei. Offensichtlich wird die kleine Macht, die die Museumsleiterin hat, gegen eine unliebsame Konkurrenz genutzt, um dieses zu behindern. Ist es nicht die Aufgabe eines Heimatmuseums, die Bevölkerung über stadtgeschichtliche Fragen zu informieren und entsprechende Projekte wenigstens mit Informationen zu unterstützen? Oder gilt diese Unterstützung nur für das eigene Personal?

Mein Buch ist im Juni 2016 trotz dieser Behinderung durch die Museumsleitung erschienen und die Verkaufszahlen zeigen, dass es dafür ein großes Interesse gibt. Trotzdem hätte ich an der einen oder anderen Stelle zusätzliche Informationen gebrauchen können, die mir jedoch von der Museumsleitung ohne Angabe von Gründen verwehrt wurden.

Die Mauschelei die hier zutage getreten ist, ist nicht zu akzeptieren!